Bötschenberg-News 2009

FC Hohenzollern - VfL Helmstedt - Helmstedter SV

Einige fußballbegeisterte junge Männer gründeten am 16.06.1913 in ´Kaysers-Saalbau` am Lindenplatz den Fußball-Club Hohenzollern. Als Vereinsfarben wurden Schwarz und Weiß ausgewählt. Ein eigener Sportplatz stand nicht zur Verfügung, als Übungsstätte diente eine alte Tongrube am Büddenstedter Weg. Am 24.08.1921 schlossen sich der FC Hohenzollern und die Spielabteilung des TC Helmstedt zum Verein für Leibesübungen Helmstedt zusammen. Die Gründungsversammlung des 320 Mitglieder umfassenden VfL Helmstedt fand im ´Schützenhof` (später Möbelhaus Fehlig) am Langen Steinweg statt. Der VfL Helmstedt wurde nach dem Ende des zweiten Weltkrieges verboten. Bereits am 05.12.1945 erfolgte mit Genehmigung der britischen Militärregierung die Gründung des Helmstedter Sportvereins als Nachfolger des VfL Helmstedt. Die erste Hauptversammlung des Helmstedter SV fand am 13.12.1945 in ´Drossels Gaststätten` am Braunschweiger Tor statt. Aus seiner fast hundert jährigen wechselvollen Vereinsgeschichte ergibt es sich fast zwangsläufig, dass der Helmstedt Sportverein sich die Traditionspflege auf seine Fahnen geschrieben hat. In einem Verein mit einer so langen Geschichte ist es nicht verwunderlich, dass der Zusammenhalt der Vereinsmitglieder, wie in einer Familie, sehr ausgeprägt ist.

 

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Ramona Beckmann ist Sportlerin des Jahres 2009

 Ramona Beckmann ist Sportlerin des Jahres 2009 Die Weltklasseschwimmerin und vierfache Deutsche Meisterin Ramona Beckmann (31) vom Helmstedter SV ist soeben im Brunnentheater zur Sportlerin des Jahres 2009 gekürt worden. Die ´Masters-Queen` zählte in Sportlerkreisen aufgrund ihrer im Vorjahr und in diesem Jahr gezeigten phänomenalen Leistungen bereits im Vorfeld der Wahl zu den Topfavoriten, denn sie holte sich in den Einzeldisziplinen über 50 m-Rücken, 100 m-Rücken und 200 m-Rücken sowie in der 4x200 m Freistilstaffel souverän den deutschen Meistertitel. Dennoch wurde es bis zur Siegerehrung immer spannender, es war wie bei einem Schwimmfinale kurz vor dem Anschlag. Die Freude war riesengroß, als dann endlich klar war: ´Ramona Beckmann ist Sportlerin des Jahres`. Sie ist damit würdige Nachfolgerin von Sigrid Koch, der ´Grande Dame` des Helmstedter Schwimmsports, die in den Jahren 2001, 2004 und 2005 zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde.

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Ausbildungsentschädigung für Daniel Reiche

Kennen Sie Daniel Reiche aus Grasleben? Nein, dann soll er hier kurz vorgestellt werden. Daniel Reiche ist am 14.03.1968 in Braunschweig geboren, zunächst in Braunschweig und später in Grasleben aufgewachsen. Er besuchte die Schulen in Wenden, Grasleben und Helmstedt und legte am Helmstedter ´Julianum` im Jahre 2007 sein Abitur ab. Er wohnt nach wie vor in Grasleben bei seinen Eltern und ist seit dem 01.07.2007 Lizenzspieler des deutschen Fußballmeisters VfL Wolfsburg. Die Grundlagen für seine imposante sportliche Entwicklung wurden beim FC Wenden, beim TSV Grasleben sowie beim Helmstedter Sportverein gelegt. Daniel Reiche war in der Zeit vom 18.01.2001 bis zum 30.06.2003 Mitglied des Helmstedter SV und während dieser Zeit Spieler der C-und B-Juniorenmannschaften des Vereins, bevor er am 01.07.2003 zum VfL Wolfsburg wechselte. Der 1,86 m große Abwehrspieler gehört zur Stammformation der U 23-Mannschaft des gegenwärtigen Tabellenführers der Regionalliga-Nord. Bundesligaluft hat der hoffnungsvolle Nachwuchsspieler auch schon geschnuppert, denn er wurde bereits in der Mannschaft des Deutschen Meisters im Berliner Olympiastadion gegen Hertha BSC eingesetzt. Nach dem nicht vorhersehbaren Ende seiner eben erst begonnenen Fußballkarriere, so erklärte er auf Nachfrage, könne er sich vorstellen, ein Sportstudium zu beginnen oder ins Ausland zu gehen, um die Welt zu erkunden. Sein Traum von einer Strandbar in der Karibik könnte dann realisiert werden. Der Helmstedter Sportverein ist sehr erfreut darüber, dass der Weg von Daniel Reiche zum VfL Wolfsburg über Helmstedt verlaufen ist, und wünscht ihm weitere Einsätze im Wolfsburger Bundesligateam.

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Udo Winkelmann: HSV-Sportabzeichen-Ikone

 Das Deutsche Sportabzeichen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Aber es ist dennoch nur ein kleiner Kreis in Deutschland, dem bislang die Ehre zuteil wurde, das Goldene Sportabzeichen mit der Zahl “50“ verliehen zu bekommen. Ende 2007 waren es in ganz Deutschland 397 Sportler, davon in Niedersachsen 69. In diesem Jahr wird Udo Winkelmann (74) in diesen Kreis aufgenommen. Eine außergewöhnliche Leistung. Udo Winkelmann ist Sportpionier und Universaltalent. Im Jahre 1959 legte er im Alter von 24 Jahren das erste Mal das Sportabzeichen ab. Mit nur einer verletzungsbedingten Unterbrechung im Jahre 1960 hat er alle Bedingungen jedes Jahr mit teilweise sehr guten Ergebnissen absolviert. So sprang er z.B. im vorletzten Jahr noch 3,49 Meter weit und lief die 50 Meter in sehr guten 8,5 Sekunden. Udo Winkelmann, der liebend gern in der Altliga seines Vereins Fußball spielt (seine Kopfbälle sind nach wie vor gefürchtet), ist sehr traditionsbewusst. So gibt es inzwischen vom Deutschen Sportbund neu erlassene, ergänzende Disziplinen wie “Walking“, “Nordic-Walking“ und “Inline-Skating. Udo Winkelmann sagt dazu: „Das sind ´neumoderne` Sportarten, die ich nur im Notfall ausüben würde.“ Er bleibt lieber bei seinen ursächlichen, konservativen Disziplinen. Das Ziel von Udo Winkelmann, das Sportabzeichen in diesem Jahr noch vor seinem Geburtstag im März abzulegen, hat er geschafft. “Falls ich mich beim Fußballspielen oder Holzhacken verletzen sollte, habe ich es jedenfalls schon fertig!“ So erzielte er bei der 50. Wiederholung des Goldenen Sportabzeichens folgende Leistungen: 200 m Schwimmen: 4:48 Min., Weitsprung: 3,44 m, 50 m Lauf: 8,7 Sek., Kugelstoßen: 7,27 m und 1000 m Schwimmen: 26:56 Min. Das sind schon außergewöhnlich gute Ergebnisse. Wer Udo Winkelmann kennt, der weiß, dass er am liebsten die Vorjahresergebnisse übertreffen möchte. Der HSV-Sportabzeichen-Ikone Udo Winkelmann gratulieren wir besonders herzlich und wünschen ihm, dass er noch lange gesund bleibt und in den nächsten Jahren die Leistungen wieder erfüllen kann.

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Fusion der Helmstedter Sportvereine

Die beiden großen Helmstedter Sportvereine, der Helmstedter SV und der TSV Helmstedt, wollen fusionieren. In Geheimgesprächen sollen Experten beider Vereine in einer Jagdhütte am neuen Helmstedt-See in mehreren nächtlichen Runden überein gekommen sein, ihre Vereine aufzulösen und einen neuen Verein zu bilden. Der neue Helmstedter Großverein mit dann fast 4.000 Mitgliedern soll den Vereinsnamen “HSG Helmstedt“ führen und die Vereinsfarben sollen ´Schwarz-Weiß-Blau` sein. Die Konzentrationstendenzen in der Wirtschaft und im kommunalen Bereich müssten nun auch endlich im Sportbereich Einzug halten. Bei dem Zusammenschluss der beiden Vereine werden erhebliche Synergieeffekte und ein hohes Einsparpotential erwartet. Den Mitgliedern beider Vereine sollen in den kommenden Wochen die Vorzüge eines Großvereins dargelegt werden. Die Fusionsbeschlüsse der Gremien beider Vereine sollen noch in diesem Jahr erfolgen, damit die ´HSG Helmstedt` zum 01.01.2010 als neuer Verein, rechtlich abgesichert, in allen Bereichen zu neuen sportlichen Höhenflügen starten kann. Den kleinen Helmstedter Vereinen, wie Turnclub Helmstedt, SV Germania Helmstedt, TSV Fichte Helmstedt, Türk Gücü Helmstedt, SV Emmerstedt und/oder TSV Barmke, sollen die Türen zum Mitmachen offen stehen! Der HSV-Vorsitzende Manfred Reichert und der TSV-Vorsitzende Wolfgang Kalisch wollten sich zu diesem Thema am heutigen Tage, dem 1. April, nicht äußern.

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Bundesverdienstkreuz für Sigrid Koch

 Der Bundespräsident hat Sigrid Koch das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Der Verdienstorden ist Sigrid Koch heute im Rahmen einer Feierstunde in der Bötschenberg?Schänke durch Landrat Gerhard Kilian im Kreise von Familie und Sportkameraden überreicht worden. Für alle Mitglieder und Freunde des Helmstedter Sportvereins, die an der Feierstunde nicht teilnehmen konnten, hier die Ansprache des Landrats im Wortlaut:

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Förderverein dankt allen Unterstützern

Der Verein zur Förderung des Herrenfußballs im Helmstedter SV möchte sich zum Ausklang des alten und zu Beginn des neuen Jahres bei allen Mitgliedern, Förderern und Unterstützern für das Engagement im zurückliegenden Jahr bedanken. Was hat der Förderverein erreicht? Seine Mitgliederzahl ist mittlerweile auf knapp dreißig Personen angestiegen. Gleiches kann man auch über die Anzahl der Sponsoren sagen. Durch die professionelle Gestaltung der Stadionzeitung durch die Druckerei Kühne KG ist es gelungen, weit über zwanzig Unternehmen für die Schaltung einer Werbeanzeige zu gewinnen. Diese Stadionzeitung nimmt im Hinblick auf ihre Qualität in der Bezirksliga eine Spitzenstellung ein. Für den Förderverein sind die Spender/innen sehr wichtig, denn sie tragen dazu bei, dass zwischenzeitlich einige Leistungen für die Herren-Fußballabteilung erbracht werden konnten.

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Ehrenmitglied Otto Fricke verstorben

Der Helmstedter Sportverein trauert um sein Ehrenmitglied Otto Fricke. Mit ihm haben wir einen Sportkameraden verloren, der dem Verein seit dem Jahre 1928 angehörte, Träger der Goldenen Ehrennadel und Besitzer des Ehrentellers war. Während seiner achtzig jährigen Vereinszugehörigkeit war er Vorbild für alle Sportler. Als Spieler der Amateuroberliga-Mannschaft und langjähriges Vorstandsmitglied war er die bestimmende Kraft in unserem Verein. Sein Leben für den Fußball, seine Freude an der Geselligkeit und sein Humor waren Maßstab für uns alle. Er hatte aber auch maßgeblichen Anteil am Wandel unseres Vereins vom Fußball- zum Sportverein mit einem breiten Sport- und Freizeitangebot. Als einer der Gründer der Wanderabteilung und Abteilungsleiter der Senioren sowie als Helfer bei der Pflege der Sportplatzanlage auf dem Bötschenberg bleibt er uns immer in Erinnerung. Auch in die Gremien des Kreisfußballverbandes Helm-stedt brachte er sein Wissen ein. Der Helmstedter Sportverein verliert durch seinen Tod einen Sportkameraden, der den Verein geprägt hat. Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

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