Bötschenberg-News 2012

HSV-Basketballer bleiben spielfrei

Das letzte Spiel des Jahres der Bezirksoberliga-Basketballer des Helmstedter SV bei der BG Braunschweig ist ausgefallen. ´Das Hallendach soll wohl undicht gewesen sein`, berichtet HSV-Spieler Sebastian Gutt. Damit überwintert der HSV auf Tabellenplatz 6 mit vier Siegen und vier Niederlagen. Weiter geht es für die HSV-Basketballer im neuen Jahr: Am 11. Januar 2013 mit dem Heimspiel gegen den TSV Völkenrode.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 19.12.2012

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Die Zukunft der Sportvereine

In einem bemerkenswerten Artikel in den Vereinsnachrichten 2012 äußert sich der Vorsitzende des Helmstedter Sportvereins, Manfred Reichert, über die Zukunft der Sportvereine: "Wenn die Sportvereine weiterhin eine Zukunft haben wollen, führt an Fusionen und bezahlten Mitarbeitern auf der Vorstands- und Abteilungsleiterebene kein Weg vorbei.

Die katastrophale Finanzsituation der Gemeinden bringt es an den Tag: Mit dem Wegfall der finanziellen Unterstützung durch Landkreise, Städte und Gemeinden können die Sportvereine nur über eine engere Zusammenarbeit oder durch Fusionen weiter existieren. Durch die fortschreitende Umstrukturierung der Schullandschaft in Ganztagsschulen wird der Staat den Sportvereinen die Nabelschnur abschneiden. Immer weniger Jugendliche werden den Weg in die Sportvereine finden. Ein weiteres Problem ist die mangelnde Bereitschaft vieler Vereinsmitglieder, ehrenamtlich im Sportverein tätig zu sein. Man kann jetzt lange darüber philosophieren und lamentieren, warum diese Entwicklung so ist - übrigens nicht nur im Helmstedter Sportverein, sondern überall. Wir müssen diese Entwicklung als gegeben hinnehmen und nach Lösungen suchen. Wir haben bei uns im Verein in der Fitnessabteilung und der Abteilung Gesundheitssport schon Lösungen gefunden. Für die 1.000 Mitglieder in diesen beiden Abteilungen haben wir regelmäßige Sprechstunden eingeführt, die von bezahlten Mitarbeitern durchgeführt werden. Anders wird es zukünftig auch in anderen Abteilungen nicht mehr gehen. Und diese Mitarbeiter müssen durch die Abteilungsmitglieder über höhere Abteilungsbeiträge bezahlt werden. Das größte Problem ist aber die mangelnde Bereitschaft der Mitglieder, sich für Vorstandposten im Verein zur Verfügung zu stellen. Alle drei Großvereine im Landkreis Helmstedt - der Helmstedter Sportverein, die TSG Königslutter und der TSV Helmstedt - haben damit gleiche Probleme. Zu viele Aufgaben, zu viel Arbeit, zu viel Verantwortung und die Haftungsfragen der geschäftsführenden Vorstandsmitglieder machen es zwischenzeitlich unmöglich, für diese Posten geeignete Nachfolger zu finden. Man wird keinen Manfred Reichert, keinen Manfred Becker, keinen Hans-Joachim Nitsche (alle HSV), Jürgen Gehrke (TSG) oder Wolfgang Kalisch (TSV) mehr finden. Man wird die Probleme nur durch einen bezahlten Geschäftsführer und durch bezahlte Kräfte auf der Abteilungsleiterebene lösen. Alle anderen Vorschläge sind nur ´Heiße Luft`. Darum gilt zum Jahresende denen mein besonderer Dank, die sich seit langer Zeit engagiert in die Vereinsarbeit einbringen, nämlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den ehrenamtlich Tätigen, den Vorstandsmitgliedern, den Abteilungsleitern, der Donnerstags-Truppe sowie allen Betreuern und Helfern."

Quelle: HSV-Vereinsnachrichten 2012

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Mittelkürzungen im Sport sanieren Helmstedter Etat nicht

Die Kürzungen der Zuschüsse durch die Stadt Helmstedt für den Sport liegen bei 60 Prozent. Statt 165.800 € im Jahre 2010 werden jetzt noch 65.000 € gezahlt. Das bedeutet für den Helmstedter Sportverein: Statt 31.100 € im Jahre 2010 gibt es im Jahre 2012 nur noch 15.100 €. Die Stadt Helmstedt setzt den Rotstift dort an, wo es den meisten Bürgern wehtut und das Sparpotenzial am geringsten ist, bei den Sportvereinen. Einen Grundsatz hat sich der Vorstand des Helmstedter SV in den letzten fünfundzwanzig Jahren zu eigen gemacht.

Ergebnisverbesserung kann man nicht bei kleinen Summen erreichen, sondern nur bei den großen. Wir haben den Helmstedter Sportverein durch Entscheidungen auf Vordermann gebracht, die nicht immer den Beifall aller Vereinsmitglieder fanden. Das waren, um nur einige Maßnahmen zu nennen, der Rückzug der 1. Herrenfußballmannschaft aus der Bezirksoberliga (1995), die Umnutzung des Saales der Bötschenberg-Schänke zum Gesundheitssport-Zentrum (2003), die Anpassung des Gaststättenbetriebes an das Konsumverhalten (2004) und der Verzicht auf das Festzelt bei den Schwarz-Weißen-Nächten (2012). Und was macht der Rat der Stadt Helmstedt? Er nimmt eine bereits beschlossene Diätenerhöhung für die Ratsmitglieder wieder zurück, die Hundekottüten erhält man nicht mehr kostenlos und die Wasserfontäne am Ludgeriteich wird abgeschaltet. Man hätte aber bei freiwilligen Leistungen einmal konsequent kürzen oder streichen müssen. Beispielsweise bei der Pflege partnerschaftlicher Beziehungen, beim Theater, bei der Stadtbücherei, bei der Wirtschaftsförderung, beim Tourismus, bei der sonstigen Jugendarbeit, beim Jugendfreizeit- und Bildungszentrum, beim Maschstadion, beim Waldbad Birkerteich und beim Juliusbad. Dann könnte sich die Stadt Helmstedt wieder ihren wichtigsten Aufgaben widmen, und das sind: Die Förderung der Jugend und die Bildung. Der Helmstedter Sportverein wird diese Ungerechtigkeiten nicht mehr hinnehmen, sondern der Bevölkerung zugänglich machen.

Quelle: HSV-Vereinsnachrichten 2012

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Eintracht-Profis auf dem Helmstedter Weihnachtsmarkt

Die beiden Eintracht-Fußballer Marcel Correia und Gianluca Korte stellten sich auf dem Helmstedter Weihnachtsmarkt den Fragen der Fans. Dass Fußball auch ein Thema auf dem Weihnachtsmarkt sein kann, erlebten am Donnerstagabend die vielen Besucher der Autogrammstunde mit den Eintracht-Profis Marcel Correia und Gianluca Korte. Die prominenten Fußballspieler besuchten die Budenstadt im Helmstedter Zentrum. Auf dem Podest des Weihnachtswäldchens wurden die beiden Braunschweiger Kicker zunächst von Manfred Walter, dem Vorsitzenden von Helmstedt aktuell, vorgestellt. Voran stellte er seine Gratulation für das bisher Geleistete, denn, wie ganz sicher alle Sportfans wissen: Eintracht Braunschweig führt unangefochten die Tabelle der 2. Bundesliga an. Sonja Knieke, Eintracht-Fan und Ausstellerin auf dem Weihnachtsmarkt, hatte den Kontakt zu Eintrachts Geschäftsstelle hergestellt und den Besuch der beiden Profis organisiert. Im Auftrag des Publikums stimmte sie den Schlachtruf der Fans an ´Werdet zur Legende - kämpfet bis zum Ende!` Am Ende der Saison soll der Aufstieg feststehen. ´Klar, es ist möglich`, gab sich Correia am Mikrofon eher bescheiden. ´Doch ganz ehrlich: Für mich ist der Aufstieg in die 1. Liga nach wie vor ein Traum.` Nach Verletzungen und Krankheit sehnen sich beide Spieler - stellvertretend für ihre Mannschaftskollegen - die Winterpause herbei und hoffen, dass die Erfolgsserie danach anhält. Am kommenden Montag allerdings müssen sie gegen Union Berlin noch mal ran.

Quelle: BZ-online vom 13.12.2012

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Basketball: Erfolglose Aufholjagd bei Acosta Braunschweig

In ihrem letzten Spiel der Hinrunde verloren die Bezirksoberliga-Basketballer des Helmstedter Sportvereins bei Acosta Braunschweig mit 71:88. Das klare Ergebnis täuscht allerdings über den wahren Spielverlauf. Die Tabellennachbarn lieferten sich bis vier Minuten vor Schluss eine spannende und ausgeglichene Partie, in der die Helmstedter den besseren Start erwischten. In der ersten Halbzeit zeigte der HSV eine geschlossene Teamleistung, kombinierte sicher und ließ lediglich zu viele Schnellangriffe der Braunschweiger zu. Der Start nach der Halbzeitpause missglückte dann gründlich. Völlig konzeptlos wurde das dritte Viertel mit 9:26 verloren. Die Umstellung der Verteidigung, Kampfgeist und die Steigerung der Trefferquote brachten den HSV im letzten Viertel wieder auf zwei Punkte heran. Mit dem Blick auf den Ausgleich riss der Spielfluss. Gleichzeitig erzielten die Braunschweiger mit zwei erfolgreichen Dreiern die Vorentscheidung. In den verbleibenden zwei Minuten fehlten Kraft und Moral, um das Blatt erneut zu wenden. Die HSV spielte mit Matthias Britten (8 Punkte), Andy Esfeld (5), Morten Jänich (21), Kestutis Krasauskas (7), Alexander Radke (6), Julian Rossol, David Sagel (10), Lars Timmermann (12), Birol Tug und Milan Wiedemann (2).

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 13.12.2012

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Plädoyer für Respekt und Rücksicht

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Linienrichter in den Niederlanden hat sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in einem Offenen Brief an alle 25.641 Fußballvereine Deutschlands gewandt. Hier das Schreiben im Wortlaut: ´Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit haben wir alle in den vergangenen Tagen die Nachrichten aus den Niederlanden aufgenommen. Ein Familienvater, der als Linienrichter bei einem Amateurspiel ausgeholfen hatte, wurde dort von mehreren jugendlichen Spielern zu Tode geprügelt. Eine unfassbare Tat, die uns betroffen macht und die uns gleichzeitig dafür sensibilisieren sollte, wie wichtig Respekt und Rücksicht im Umgang miteinander sind. Was in den Niederlanden passiert ist, darf sich niemals auch nur ansatzweise wiederholen. Nicht dort, nicht bei uns, nirgendwo. Wir alle, jeder Verein, jeder Spieler, jeder Zuschauer, sind aufgefordert, unseren Beitrag für ein faires, für ein friedliches Miteinander zu leisten. Niemand darf zulassen, dass aus sportlichem Ehrgeiz Aggression wird, dass aus Emotionalität Hass entsteht, dass Gewalt ins Spiel kommt. Wir alle sind aufgerufen, weiter entschlossen und gemeinsam für Respekt und Rücksicht einzustehen und sehr genau hinzusehen, wenn auf und neben den Plätzen beleidigt, diskriminiert, geschlagen und getreten wird. Gerade die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen brauchen dabei unseren besonderen Schutz. Ohne sie wären die rund 1,6 Millionen Fußballspiele im Jahr gar nicht erst möglich. Ohne sie gäbe es den flächendeckend geregelten Wettbewerb nicht. Das Engagement der vielen Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen in Deutschland verdient von uns allen höchste Anerkennung. und wir sollten nicht nur Respekt vor ihrer Leistung haben, sondern auch vor dem jeweiligen Menschen dahinter. Vergessen wir nicht, dass uns alle eine große Leidenschaft verbindet: Die Liebe zum Fußball.`

Quelle: DFB-News vom 07.12.2012

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Schnee satt: HSV gegen Wahrenholz ausgefallen

Die weiße Pracht, sie hatte die Fußballplätze im Kreis Helmstedt, so auch auf dem Bötschenberg, voll und ganz im Griff. Die logische Konsequenz: Das Leder ruhte erwartungsgemäß auch im NFV-Kreis Helmstedt, der im Vorfeld auf eine Generalabsage verzichtet hatte. Doch heute ging wirklich gar nichts auf den Plätzen der Region, die eher zu einer Schneeballschlacht als zu einem Fußballspiel animierten.

Quelle: BZ-online vom 09.12.2012

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HSV-Vereinsjubiläum

Der Helmstedter Sportverein bedankt sich bei allen, die in den zurückliegenden Monaten Fotos, Postkarten, Dias, Filme und DVDs für das im Jahre 2013 anstehende 100-jährige Vereinsjubiläum zur Verfügung gestellt haben. Das Vereinsarchiv umfasst inzwischen mehr als 10.000 Fotos aus allen Epochen der Vereinsgeschichte. Um den Mitgliedern und Freunden des Vereins einen Vorgeschmack auf die im kommenden Jahr erscheinende Chronik zu geben, wurden aus der archivierten Sammlung vorab einige Fotos, die noch ergänzt werden, herausgesucht. Hier gehts zur Bildergalerie.

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