Bötschenberg-News 2012

Reform des Deutschen Sportabzeichens

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen eine umfassende Reform des Deutschen Sportabzeichens vorgenommen. Die augenfälligsten Veränderungen des reformierten Deutschen Sportabzeichens, die am 01.01.2013 in Kraft treten, sind die Ausrichtung des Fitnessordens an drei Leistungsstufen und die Reduzierung auf vier Disziplingruppen, orientiert an den motorischen Grundfähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination.

Das Deutsche Sportabzeichen setzt durch die Dreistufigkeit Bronze, Silber und Gold auf den Anreiz zur Vorbereitung und Leistungssteigerung durch regelmäßiges Training sowie durch den kumulativen Charakter (Abzeichen mit Zahl) auf Sporttreiben über alle Altersstufen hinweg. Der Nachweis der Schwimmfertigkeit bleibt, wie bisher, obligatorische Voraussetzung für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens. Für das Prüfen der motorischen Grundfähigkeiten stehen die vier Sportarten Leichtathletik, Gerätturnen, Schwimmen und Radfahren zur Verfügung. Die Einzeldisziplinen wurden nach dem Überwiegendheitsprinzip den vier Disziplingruppen zugeordnet. Außerdem sind neue Altersgruppen hinzugekommen. So wurde im Erwachsenenbereich die Altersklasse ´ab 80` durch 80 bis 84, 85 bis 89 und ab 90 Jahre ersetzt. Im Kinder- und Jugendbereich kam die Altersklasse ´6/7 Jahre` hinzu. Die Mitgliedsorganisationen des DOSB haben die Möglichkeit, sich über eigene sportartspezifische Abzeichen am Sportabzeichen-System zu beteiligen. Mit jedem anerkannten Verbandsabzeichen wird die Leistung in Gold nachgewiesen. Für das Deutsche Sportabzeichen anerkannt werden nur die im laufenden Jahr erworbenen Verbandsabzeichen und es kann nur eine Gruppe durch ein verbandsspezifisches Abzeichen kompensiert werden. Weitere Informationen zur Reform des Deutschen Sportabzeichens finden Sie hier.

Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

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