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Bötschenberg-News 2013

Kritik an der Verpachtung des Maschstadions

Der Vorsitzende des Helmstedter Sportvereins Manfred Reichert findet, dass sein Verein von der Stadt ungerecht behandelt wird. Grund seines Ärgers ist die Verpachtung des städtischen Maschstadions durch die Stadt Helmstedt für die Dauer von drei Jahren an den TSV Helmstedt, der für die Pflege und Versorgung der Anlage durch die schulische Nutzung jährlich 35.000 € erhält. ´In den vergangenen dreißig Jahren hat unser Sportverein dem Gymnasium am Bötschenberg (GaBö) auch oft unsere Sportanlagen zur Verfügung gestellt. Und wir haben kein Geld dafür bekommen`, beklagt Manfred Reichert.

Foto: Leonard Hartmann - BZ

Bürgermeister Wittich Schobert sagt dazu: ´Der Landkreis ist Träger des Gabös und der HSV profitiert vom Landkreis: Er kann die Sporthallen zum Beispiel kostenlos nutzen, es ist ein Geben und Nehmen.` Außerdem sei der HSV in den vergangenen Jahren immer einer der größten Nutznießer von Fördermitteln gewesen. Manfred Reichert blickt jedoch noch aus einem weiteren Grund auf die finanzielle Lage des Nachbarn. ´Vor dem Hintergrund, dass wir mit dem TSV Helmstedt über einen Zusammenschluss reden, mache ich darauf aufmerksam, dass es fraglich ist, ob der TSV Helmstedt mit dem Geld überhaupt auskommt`, sagt er. Eine Summe von 35.000 € höre sich zunächst nach einer Menge an, aber wenn man die Kosten für die Rasenpflege, Strom, Heizung und Wasser abziehe, so bleibe nicht mehr viel übrig, sagt Reichert besorgt. Er weist darauf hin, dass der TSV Helmstedt das Stadion eigentlich kostenlos nutzen dürfe. ´Das Erbpachtrecht legitimiert das`, erklärt der HSV-Boss. Doch der Bürgermeister meint abwiegelnd: ´Wir haben die Kosten sehr genau kalkuliert. Der TSV Helmstedt kann das Stadion unterhalten, ohne draufzuzahlen. Und der Verein trägt kein Risiko mit dem Pachtvertrag, da er sich nicht auf Ewigkeiten bindet.` Sollte es zu einer Fusion kommen, so könne der Pachtvertrag doch nach drei Jahren wieder gekündigt werden, erklärt der Bürgermeister.

Auf die Bötschenberg-News vom 14.12.2013 wird hingewiesen.

Quelle: Braunschweiger Zeitung

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