Tae Kwon Do

Chris Blankenaufulland
Abteilungsleiter
Chris Blankenaufulland
Tel.: (0176) 70 67 67 53

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Trainingszeiten:
Dienstags und Donnerstags in der Elzweghalle:
Kinder bis 13 Jahre 17:30 - 19:00 Uhr
Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene 19:00 - 20:00 Uhr

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Gürtelgrade und Gürtelfarben

Im Taekwondo gibt es verschiedene Gürtelfarben, die den Ausbildungstand des Kämpfers angeben. Im Schülerbereich sind es zehn Graduierungen. Diese bestehen aus ganzen und halben Gürteln. Der Anfänger beginnt mit dem weißen Gürtel und arbeitet sich dann weiter hoch. In der Regel kann der Schüler alle sechs Monate an einer Prüfung teilnehmen. Das hängt davon ab, wie oft er trainiert und ob er die benötigten Techniken, Poomse, Einschrittkampf, Selbstverteidigung, Freikampf und dieTheorie zur Kup-Prüfung bereits beherrscht. Geprüft wird jeweils auf den nächst höheren Kup. Der 1. Kup (rot/braun-schwarz) ist der letzte Schülergrad und steht damit kurz vor dem ersten Meistergrad, der in einer gesonderten Dan-Prüfung abgelegt werden kann.

Im Meisterbereich gibt es insgesamt zehn Dan-Grade. Nach außen hin ist der Dan-Grad hier nicht am Gürtel erkennbar; er sollte in den Leistungen und im Ansehen seines Trägers sichtbar werden. Die Meistergrade "Dan" sind aufsteigend vom Meisterschüler, über den Meister bis zum Großmeister hin nummeriert. Der 10. Dan ist für den Präsidenten der WTF (World Taekwondo Federation) vorgesehen. Der Präsident wird gewählt, und zwar unter der Voraussetzung, dass er Inhaber des 7., 8. oder 9. Dans, also Großmeister, ist. Ihm wird bei Amtsantritt automatisch der 10. Dan verliehen. Wenn der WTF-Präsident sich aus dem Amt zurückzieht, erhält er stets den 9. Dan.

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Moritz Eggeling ist aktueller Taekwondo-Weltmeister

Konzentrieren, sammeln. Der Kämpfer atmet noch einmal ruhig aus. Dann schnellt sein Arm urplötzlich nach vorne und zertrümmert mit Wucht das Holzbrett vor ihm. Laien mögen beim Wort "Taekwondo" wohl am ehesten an die spektakuläre Zerstörung von Gegenständen denken. Moritz Eggeling, Taekwondo-Kämpfer aus Rennau, hat mit derlei spektakulären Aktionen eher nebenher zu tun. Zwar werden sie in manchen Prüfungen gefordert, seine großen sportlichen Erfolge gelangen ihm allerdings in einer anderen Teildisziplin, "Poomse" genannt. Dabei zeigt der Athlet eine Kür mit vordefinierten Bewegungsmustern, die gegen einen imaginären Gegner ausgeführt wird, vergleichbar mit Schattenboxen.

In seiner Disziplin hat es Eggeling weit gebracht: Deutscher Meister bei den Kämpfen in Hannover, Poomse-Weltmeister bis 2009 bei den Grüngurten sowie Schülereuropameister bei den Grüngurten. All das im Alter von 17 Jahren. Dabei übt Eggeling den Sport erst seit etwas mehr als drei Jahren aus. Dies dann allerdings intensiv: Wöchentlich in seinem Verein Helmstedter SV zwei Mal, zu Hause drei Mal mit dem vom Vater aufgehängten Sandsack. Der Sport hat einen so großen Raum in seinem Leben eingenommen, dass selbst die Wochenenden mittlerweile davon dominiert werden. Moritz Eggeling arbeitet gerade an seinem Übungsleiterschein C, um das Training der Kindergruppe übernehmen zu können.

Fußball, Leichtathletik, Schwimmen - Eggeling hat schon viele Sportarten getestet. Dass er dabei auf Taekwondo stieß, hat er allein einem Schulfreund zu verdanken. Besonders die geistig-philosophische Komponente der Sportart übte sofort eine besondere Faszination auf ihn aus. Dabei steht der Ehrenkodex, genannt "Dojang-Etikette", im Mittelpunkt. Respekt, Ehre und Disziplin sind gefordert. Taekwondo - weitaus mehr, als nur Bretter zu zertrümmern.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 22.09.2007

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Verbesserung der physischen und psychischen Fähigkeiten

Taekwondo ist eine etwa 2000 Jahre alte koreanische Kampfkunst, die auf defensiven Techniken basiert. Sie wurde 1965 von Choi Hong Hi nach Europa gebracht und hat sich inzwischen zur olympischen Sportart entwickelt. Taekwondo kann von Menschen jeden Alters betrieben werden und verbessert die physischen und psychischen Fähigkeiten, die auch im alltäglichen Leben von großer Bedeutung sind. Bestandteile des Taekwondo sind Traditions- und Wettkampftechniken sowie Formen, Selbstverteidigung und eine jede Menge Spaß. Durch das Taekwondo-Training werden die Bewegungskoordination, die Reaktionsfähigkeit, die Beweglichkeit, die Ausdauer, die Kraft, die Schnelligkeit, die Disziplin sowie das Selbstbewusstsein und die Teamfähigkeit gestärkt.

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Zwei Landesmeister im Jahre 2009

Die Taekwondo-Sportler des Helmstedter Sportvereins waren bei den Landesmeisterschaften 2009 wieder sehr erfolgreich. Im Bereich Poomse stellten sie zwei Landesmeister und belegten in allen Kategorien vordere Plätze. Bei den Mädchen bis 12 Jahre (Grüngurte) zeigten Franziska Burgdorf und Kim Reuter hervorragende Leistungen. Schließlich trafen beide Mädchen im Finale aufeinander, in dem sich Kim Reuter eindrucksvoll durchsetzte. Danny Schade zeigte bei den Gelbgurten eine gute Leistung und kam bei seinem Turnier-Debut bereits auf den vierten Platz. Auch Moritz Eggeling startete bei diesen Meisterschaften und wurde bei den Herren über 18 Jahre (Braungurte) Landesmeister. Jörg Eggeling wurde bei den Senioren mit nur einem Zehntel-Punkt Abstand Vizemeister.

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Ein Quartett überspringt gleich einen Gürtel Taekwondo: Prüfungen beim Helmstedter SV – Sebastian Thal erzielt die beste Leistung

Die Taekwondo-Abteilung des Helmstedter SV richtete nun ihre vorweihnachtliche Gürtelprüfung. Eingeladen wurde als Prüfer Achim Konrad, 5. Dan. Geprüft wurden traditionelle und Wettkampftechniken, Formen und Selbstverteidigung. Abteilungsleiter Axel Heineck sowie die Trainer Chris Blankenaufulland, Marcel Kruse und Marni Fatah waren mit dem Ergebnis der Prüfung äußerst zufrieden. Denn die Prüflinge Karina Schulz, Matthias Grenz, Yasmin Krüger und Torsten Burghardt überzeugten dermaßen, dass der Prüfer dieses Quartett gleich einen Gürtel überspringen ließ – sie durften sich über den gelben Gürtel freuen. Thorben Sube erreichte den grüngelben Gürtel, Eduard und Viktor Grenz erreichten den gelben Gürtel. Und die beste Prüfung legte Sebastian Thal hin, der die meisten Punkte für seine Leistung und ebenfalls den gelben Gürtel bekam.

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