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HSV-Kämpfer holen fünf Vize-Titel bei den Norddeutschen Einzelmeisterscchaften

2016 05 11 GEM Todenbuttel 087

Nach zehn anstrengenden Wettkampfstunden kehrten die sieben Ju-Jutsu-Kämpfer des HSV mit fünf Vizemeistertiteln zurück nach Helmstedt.

Als Erster der HSV-Kämpfer musste Henry Lai Altersklasse U15 bis 41 Kg auf die Matte. Wie schon bei den Landesmeisterschaften kämpfte er sich souverän und ungeschlagen ins Finale vor. Hier bot er seinem Konkurrenten Joni Grutke vom Kodokan Norderstedt lange Paroli. Leider konnte er seine guten Schlag- und Tritttechniken nicht entscheidend durchbringen und verlor mit 5:9 Punkten. Ähnlich erging es seiner Schwester Xiaotong Lai in der U15 bis 40 kg. Im finalen Kampf schon mit 9:2 in Führung liegend, ließ sie sich mit einem Wurf auskontern und konnte dann am Boden durch ihre Gegnerin Emilia Torres Rodriquez vom Zanshin Dojo Hamburg 15 Sekunden lang festgelegt werden. Dies reichte der Kämpferin aus Hamburg zum Sieg. Hier also Platz zwei für Xiaotong Lai. Amélie Conring und Kea Schrenke traten diesmal in verschiedenen Pools in der U15 bis 57Kg Klasse an. Amélie besiegte im ersten Kampf die starke Dauerkonkurrentin Pia Bruns vom MTV Vorsfelde mit 7:4. Im zweiten Kampf, bei dem es schon um den Einzug ins Finale ging, lagen Amélie und ihre Gegnerin Mary Hentschel vom SV Eidelstedt gleich auf. Zehn Sekunden vor Ende des Kampfes bekam Amélie eine gerade verbotene Fußtechnik ans Kinn. Somit wurde ihre Gegnerin disqualifiziert und Amélie zog ins Finale ein. Dort traf sie auf Celina Brötje vom PSV Oldenburg. Beide Gegnerinnen schenkten sich nichts. Jedoch war es die Helmstedterin, die in diesem Endkampf den Kürzeren zog und am Ende mit 4:8 verlor – das hieß auch für Amélie Silber. Bei Kea Schrenke lief es diesmal nicht ganz so gut. Bei ihr war nach zwei knapp verlorenen Vorrundenkämpfen frühzeitig Schluss. Es blieb ihr nur der 5.Platz. 


Leon Schrader (U15 bis 55 Kg) verlor seinen ersten Kampf gegen den späteren Sieger Max Lüth vom Kodokan Norderstedt mit 14:0. Seinen zweiten Kampf gegen Jonas Jacobi vom MTV Vorsfelde gewann er dann mit 14:0 und technischer Überlegenheit. Im letzten Kampf lag er schon mit 16:1 Punkten in Front und traf dann seinen Gegner vom MTV Rottorf mit zwei verbotenen Techniken, sodass er disqualifiziert wurde und diesen Kampf verlor. Aber in dieser Alters- und Gewichtsklasse U15 bis 55 Kg gab es dann ein kleines Kuriosum. Drei der vier Kämpfer hatten alle die gleiche Punktzahl erreicht. Auch in den Unterbewertungen waren alle exakt gleich. Die Kämpfe hätten also wiederholt werden müssen. Aber nach Beratung und um den zeitlichen Rahmen nicht weiter zu belasten, entschied man allen dreien den 2. Platz zuzuerkennen!
Nachdem die U15-Kämpfe beendet waren, griffen nun die U18-Wettkämpfer des HSV ins Wettkampfgeschehen ein. Knüppeldicke kam es für Jannis Kninider (U18 bis 66 Kg). Sehr nervös und etwas zu zaghaft begann er seinen ersten Kampf gegen Piet Hunsicker vom SC Essehof. Bei den Regionalmeisterschaften noch siegreich über diesen Gegner, zog Jannis diesmal den Kürzeren. Dann bekam er es mit dem Bundeskaderathleten und späterem Sieger Marc Behm von TuS Finkenwerder zu tun. Hier hatte Jannis gehörigen Respekt und verlor deutlich. Gleich nach diesem Kampf ging es für ihn schon um Bronze. Diesen Kampf gestaltete Jannis lange offen, konnte dann aber gegen eine angesetzte Würgetechnik nichts ausrichten. Ihm blieb nur der undankbare 4. Platz. Viel besser lief es bei Mathilda Stadach (U18 bis 63 Kg). Im ersten Kampf setzte sie sich deutlich und nach nicht mal einer Minute Kampfzeit gegen ihre Gegnerin Sintje Kampen vom Holter SV mit 14:0 durch. In ihrem nächsten Kampf gegen Malin Hildebrandt aus Delmenhorst, Mitglied im Niedersächsischen Landeskader, zeigte sich Mathilda bestens vorbereitet und schlug auch diese nach grandiosem Einsatz knapp mit 18:17. Nun stand sie im Finale gegen Pauline Gäthke vom KS Lüneburg, ebenfalls aus dem Landeskader, die zuvor alle ihre Kämpfe durch technische Überlegenheit gewann. Erneut zeigte die HSV-Kämpferin, was für Potenzial in ihr steckt. In einem tollen Kampf setzte Mathilda die Kaderkämpferin permanent unter Druck. Nach der Hälfte der Kampfzeit schien der Kampf aber zu Gunsten der Lüneburgerin auszugehen. Doch Mathilda steckte nicht auf und kam noch mal bis auf zwei Punkte heran. Doch letztendlich verlor sie dann doch mit 7:14. Aber es war ein toller Kampf. Auch hier die Vizemeisterschaft! Die Wettkampftrainer des HSV Dirk Thielemann und Andreas Oeft sind mit den tollen Leistungen ihrer Schützlinge äußerst zufrieden. Durch die tollen Ergebnisse haben sich sechs der sieben Kämpfer für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

 

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